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Job

Vom Studi zum Azubi: Mit IHK-Abschluss Karriere in den Medien machen

Die große Mehrheit der Abiturienten beginnt nach der Schule ein Studium. Viele von ihnen kommen aus unterschiedlichen Gründen mit dem System der Hochschule bzw. mit den Studieninhalten nicht zurecht und brechen ihr Studium ab. Als alternativer Karriereschritt bietet sich eine Berufsausbildung an. Sie ist praxisnah orientiert und bildet außerdem eine solide Basis für ein späteres, mehr berufsbezogenes Studium. An der Berufsakademie für Medienberufe in Köln können auch Studienabbrecher/innen dreijährige IHK-Ausbildungen mit gestalterischem, technischem oder kaufmännischem Schwerpunkt absolvieren.

 
 

Nach dem Schulabschluss steht für viele Abiturienten fest: Mit Abitur wird studiert. Es sind jedoch Schlagworte wie Fachkräftemangel, geringere Gefahr von Arbeitslosigkeit und höheres Gehalt, die viele Schulabgänger in die Hörsäle ziehen. Dass das System Hochschule nicht für jeden ideal ist, belegt die relativ konstante Zahl der Studienabbrecher/innen. Rund ein Viertel derer, die ein Bachelor-Studium beginnen, führen es nicht zu Ende. Dies belegt eine Studie des DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung)*. Die Beweggründe, die zum Abbruch eines Studiums führen, sind vielfältig. Zu hohe Anforderungen, zu viel Theorie, falsche Erwartungen an die Inhalte, Finanzierungsprobleme oder mangelnde Motivation sind häufige Gründe. Wer es lieber praxisorientiert mag, ist mit einer fundierten Berufsausbildung besser beraten. Danach stehen weitere Aufstiegsmöglichkeiten offen, wie zum Beispiel eine Aufstiegsfortbildung als Fach- und Betriebswirt oder auch ein berufsbezogenes Studium mit Bachelor- und Masterabschluss.

Wer sich dafür entscheidet, die Hochschule vorzeitig zu verlassen, kämpft häufig mit Selbstzweifeln und Zukunftsangst – zu Unrecht. Die besondere Problematik ist bekannt und Arbeitsagentur und Kammern bemühen sich, Studienabbrecher/innen in Ausbildungen zu vermitteln. Denn sie sind durch ihre Lebens- und Studienerfahrung potentiell attraktive Mitarbeiter. Verkürzte Modelle oder die Anrechnung von Studienleistungen sind Beispiele dafür, wie die geleistete Studienzeit im Lebenslauf wieder reingeholt werden kann.

Eine Ausbildung vereint Theorie und Praxis. Gerade die Praxis ist ein Faktor, den sich Studierende – besonders im Medienbereich – oft selbst erarbeiten und eines der heißbegehrten Praktika ergattern müssen. Später im Job sind fundierte Erfahrungen aus dem realen Berufsalltag der Schlüssel zum Erfolg. Das weiß auch der Kölner Bildungsträger bm - bildung in medienberufen. An der Berufsakademie für Medienberufe werden schon seit 1998 erfolgreich Aus- und Weiterbildungen sowie Umschulungen mit IHK-Abschluss durchgeführt. Mit der IHK-Ausbildung Mediengestalter/in Digital und Print oder Bild und Ton sowie unterschiedlichen medienbezogenen kaufmännischen Berufen bietet bm einen großen Teil der medienspezifischen Berufsausbildungen an. Die Dozentinnen und Dozenten, festangestellt wie auch nebenberuflich tätig, kommen ausnahmslos aus der Berufspraxis und wissen, welche Anforderungen die Branche an Nachwuchskräfte stellt. Sie stehen auch außerhalb des Unterrichtes und während der Praxisphase im Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite.

Gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, gehört zu den größten Ängsten der Hochschulabgänger ohne Abschluss. Durch ihre langjährigen und intensiven Kontakte zu Unternehmen der Medienbranche gelingt es der bm, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in für sie geeignete Betriebe zu vermitteln. Die Berufsakademie für Medienberufe arbeitet schon lange eng mit namhaften Unternehmen der Branche zusammen und ist geübt darin, einzuschätzen, welches Unternehmen sich für die individuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eignet. Denn die bm begleitet schon lange Studienabbrecher/innen unterschiedlicher Fachbereiche erfolgreich bei ihren IHK-Ausbildungsgängen im Medienbereich.

Studienabbrecher/innen können an der Berufsakademie für Medienberufe entweder eine kostenpflichtige dreijährige Ausbildung oder unter bestimmten Umständen eine von Arbeitsagenturen oder Jobcenter geförderte zweijährige Umschulung mit IHK-Abschluss absolvieren. Welches Modell für den einzelnen Bewerber in Frage kommt, klären die Bildungsberater der bm in individuellen Beratungsgesprächen. Außerdem werden in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen auch für Studienabbrecher/innen angeboten. Mehr unter www.medienberufe.de/termine

Weitere Informationen auf: www.medienberufe.de

*Mehr über die Studie in: Heublein, Ulrich; Richter, Johanna; Schmelzer, Robert; Sommer, Dieter: Forum Hochschule 4/2014. Die Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Statistische Berechnungen auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2012. Hg.: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH (DZHW). Hannover 2014.

 
 
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