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»ifs-Begegnung« Film zum NRW-Kinotag mit »Pommes Essen«

Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforum NRW e. V. Am Sonntag, 17. November 2013, um 12.00 Uhr, Eintritt frei Filmforum / Kino im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

 
 

Auf der Leinwand: »Pommes Essen« (D 2012, Regie: Tina von Traben, 85 Min.)

Anschließend Gespräch mit Regisseurin Tina von Traben und Drehbuchautor Rüdiger Bertram, moderiert von Horst Peter Koll (Filmjournalist, Chefredakteur Filmdienst)

Patty (Luise Risch) möchte Starköchin werden, muss aber immer wieder in der Pommes-Bude ihrer Mutter aushelfen. Die läuft schlecht, obwohl Mutter Frieda von ihrem Vater ein legendäres Currywurst-Soße-Rezept geerbt hat. Als Frieda völlig überarbeitet zusammenbricht, übernimmt Patty mit ihren jüngeren Schwestern Selma (Marlene Risch) und Lilo (Tabea Willemsen) das Ruder. Doch nun geht alles drunter und drüber. Als die Pommes-Bude schließlich durch einen Kurzschluss in Flammen aufgeht, naht Hilfe in Person der patenten Schrottplatzbesitzerin Besjana (Thekla Carola Wied). Um das Familienunternehmen zu retten, nehmen die Schwestern an einem Wettbewerb des MSV Duisburg teil, der einen neuen Betreiber des Stadioncaterings sucht. Allerdings schaltet sich in diesen Wettbewerb auch Friedas Bruder Onkel Walther ein, der eine Fast-Food-Kette im Ruhrgebiet betreibt – und Patty nun mit allen Mitteln die geheime Currysoße-Rezeptur abluchsen will …

Mit ihrem Debütfilm erzählt die Regisseurin Tina von Traben gemeinsam mit dem Kinder- und Drehbuchautor Rüdiger Bertram, beide Absolventen der ifs, eine rasante Geschichte aus dem Ruhrgebiet über Familienbande, Stolz, Verrat und das tollste Currysoßen-Familienrezept der Welt. 
Gedreht u. a. in Duisburg und Köln, ist »Pommes Essen« eine neue Art »Feelgood«-Heimatfilm, der zeigt, wie Kinder mit viel Humor an sehr realen Problemen wachsen können.

»Pommes Essen« ist nominiert für den Deutschen Kinderfilmdrehbuchpreis. Die Jury urteilte: »Wenn eine Currywurstsoße den Plot eines Filmes bestimmt, klingt das zunächst etwas banal. Wenn dieser Plot jedoch wie bei ‚Pommes Essen‘ in einem realistischen Setting angesiedelt ist und mit lebensnahen Dialogen und authentischen Figuren erzählt wird, bereitet die Geschichte großes Vergnügen. Darüber hinaus bietet das Drehbuch […] die wichtige Einsicht, dass sich familiärer Zusammenhalt und das Verfolgen eigener Träume nicht gegenseitig ausschließen müssen.«

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