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ausgezeichnet: k50 - Das Schülermagazin

Der WDR hat anlässlich des Weltkindertages sechs Initiativen und Vereine mit dem „WDR-Preis für die Rechte des Kindes“ ausgezeichnet. k50 - Das Schülermagazin für Köln und Region war unter den zehn besten Projekten.

 
 

Die Preise wurden von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der diesjährigen Schirmherrin, und WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber im Funkhaus am Wallrafplatz überreicht. Der zum zehnten Mal verliehene WDR-Kinderrechtepreis ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.


Beiträge für eine kinderfreundlichere Welt
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft betonte: „Jedes Kind hat das Recht auf Gesundheit, Bildung, Teilhabe und freie Entfaltung. Wir müssen alle gemeinsam dafür kämpfen, dass diese Rechte für alle Kinder im Alltag verwirklicht werden. Leider sind wir davon noch weit entfernt.“ Auch in dem Leitprojekt der Landesregierung „Kein Kind zurücklassen“ spielten Kinderrechte eine wichtige Rolle: „Wir wollen, dass alle Kinder in unserem Land die gleichen Chancen auf gelingendes Aufwachsen haben, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe. Mit dem WDR-Kinderrechtspreis werden nun zum zehnten Mal Projekte ausgezeichnet, die Kinderrechte in den Mittelpunkt stellen und praktisch stärken. Das ist ein sehr wichtiger Beitrag für eine kinderfreundliche Welt, für den ich sehr dankbar bin.“

WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber würdigte ebenfalls die Arbeit der ausgezeichneten Initiativen und Vereine, mahnte aber auch an: "Wir brauchen neben unserem Engagement für Rechte und Gebote auch eine öffentliche Debatte über die Wünsche von Kindern jenseits jeden rechtlichen Rahmens. Denn Rechte und Gesetze können immer nur ein Minimum an Schutz anbieten. Kinder brauchen aber nicht nur Schutzräume, sie brauchen auch Freiräume und sie brauchen jemanden, der das ausspricht."


Erwachsenen- und Kinderjury wählen gleichberechtigt
Preisträger sind das Wuppertaler Vormundschaftsprojekt für junge Flüchtlinge „Do it“, die Paten-Initiative „Kölner Kreidekreis“ und der Essener Verein „Jugend-Architektur-Stadt“. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums wurden zusätzlich drei Sonderpreise für die nachhaltigsten Initiativen aller bisherigen Preisträger vergeben: Diese Preise gingen an die integrative Schulband „Rur Rock – Wir zusammen“ aus Heinsberg, an die „Schokofair-AG“ der Montessori-Hauptschule in Düsseldorf und an das „Unternehmen Zündfunk/Kinderhaus Luise Winnacker“ für den langjährigen Einsatz für benachteiligte Kinder.

Eine mit neun- bis elfjährigen Kindern besetzte Jury hat die Preisträger gleichberechtigt neben einer Erwachsenenjury ausgewählt.
Der WDR präsentiert die Preisträger und weitere interessante Projekte in einer Ausstellung im Funkhaus am Wallrafplatz. Darüber hinaus gibt es eine Broschüre mit den interessantesten zum Wettbewerb eingereichten Kinderrechteprojekten. In diesem Online-Dossier stellt der WDR noch einmal alle bisherigen Preisträger des WDR-Kinderrechtepreises vor.

 
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