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Ariana Grande - Der „American Dream“ in der Lanxess Arena

k50-Schülerredakteur Nicolas Uhrberg berichtet über das Konzert der US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

 
 

Es gibt Künstler, die fangen ihre Karriere in kleinen Clubs an und spielen sich im Laufe der Jahre immer weiter hoch, bis sie irgendwann, nach 10, vielleicht auch 20 Jahren einem größeren Publikum bekannt geworden sind.
Dann gibt es jedoch auch noch jene Musiker, die schlagartig, mit nur einem, oder vielleicht zwei Alben zum Superstar werden – ihr meint, die gibt es nur in Teeniefilmen wie Hannah Montana?
Falsch – es gibt sie auch in der realen Welt!

Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Ariana Grande ist eine von ihnen – sie hat den „American Dream“ gelebt und ist binnen kürzester Zeit zu schier unfassbarem Ruhm gelangt. Mit einem Alter von gerade einmal 22 Jahren kann sie bereits mehrere Nr.1-Chartplatzierungen und Millionen verkaufter Alben vorweisen. Klingt märchenhaft? Ist aber wahr!

Um ihre Fans davon zu überzeugen, dass so etwas wirklich möglich ist, gab Ariana Grande am 13.6.2015 ein bis in die Oberränge ausverkauftes Konzert in der Kölner Lanxess Arena. Schon bevor das Konzert überhaupt begonnen hatte, schien die Arena an diesem Tag noch ein bisschen lauter zu sein als sonst: So kreischten die überwiegend weiblichen Fans in geradezu ohrenbetäubender Lautstärke, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Um ungefähr 19:30 gingen dann nach kurzer Einführung durch einen DJ die Lichter der Arena aus und der Star des Abends begann seine Show mit dem Nummer 1-Hit „Bang Bang“, einer Zusammenarbeit mit Jessie J und Nicki Minaj. In geradezu atemlosem Tempo folgten dann viele Songs von Ariana Grandes aktuellem (2.) Album „My Everything“, vorgetragen mit Tänzern, lauten Bässen und Musikvideos.

Das war jedoch längst nicht alles, was die Bühnenshow Ariana Grandes an diesem Abend zu bieten hatte – ganz im Gegenteil: Nach dem amerikanischen Motto „größer geht immer“ wurde von Pyrotechnik, über Nebel und einem riesigen fliegenden Kronleuchter bis hin zu einem Wolkenbett, auf dem Grande durch die Halle flog, alles geboten. Schönste Idee der Show: Die am Merchandise-Stand verkauften LED-Katzenöhrchen leuchteten durch eine zentral gesteuerte App alle gleichzeitig in verschiedenen Farben auf.

Meiner Meinung nach hätte manchmal auch etwas weniger gereicht, um zu zeigen, dass es sich hierbei um eine Show der Superlative handelt. Zu meinen Highlights des Abends gehören auf jeden Fall die beiden Lieder „One Last Time“ und „Why Try“, welche Ariana Grande hintereinander stimmlich sicher vor spektakulären Videoaufnahmen präsentierte. Auch der Abschluss des Abends durch die beiden Charterfolge „Break Free“ und „Problem“ stellte noch einmal im wahrsten Sinne des Wortes einen Hingucker dar.

Alles in allem: Hier war ohne Zweifel ein Star am Werk, der mit gutem Recht Anspruch auf die Krone der Popmusik anmeldet.
Um mit ihrem Konzert jedoch wirklich im Gedächtnis zu bleiben, hätte Ariana Grande an diesem Abend etwas mehr mit dem Publikum interagieren und während ihrer atemberaubenden Show kleinere Ruhepausen mit emotionalen Momenten einlegen müssen.

 
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