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Leute

NEIN zu HOGESA

Kölner Schüler kündigen Proteste gegen den Hogesa-Aufmarsch in Köln am Sonntag, den 25. Oktober an.

 
 

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass in der Kölner Innenstadt Hooligans gegen Salafisten aufmarschiert sind zun der Stadt unter dem Kürzel „Hogesa" zu trauriger Berühmtheit verholfen haben. Es kam an diesem Tag zu regelrechten Straßenschlachten, der braune Mob skandierte rechte Parolen, machte Randale und zog nahezu ungehindert durch die Straßen.

Abschreckende Bilder aus dem letzten Jahr ...

Da sich die Kölner nicht noch einmal einen solchen Aufmarsch bieten lassen wollen, schließen sich nun verschiedene Bündnisse zusammen und sagen: „Kein Comeback für Hogesa!"

Auch das Bündnis „Schüler_innen gegen Hogesa" mobilisiert schon seit einigen Wochen gegen das drohende Comeback der rechtsextremen Hooligans. Vollversammlungen und Flyer-Aktionen gehören ebenso zum Programm wie gemeinsam Transparente zu malen. „Wir möchten unsere Mitschülerinnen und Mitschüler gegen den immer stärker und gefährlicher werdenden Rassismus in unserer Gesellschaft sensibilisieren. Gerade in einer Zeit, wo wir die Aufgabe haben, geflüchteten, traumatisierten und verfolgten Menschen zu helfen, und gleichzeitig jeden Tag Flüchtlingsheime brennen, ist der Kampf gegen Rassismus wichtiger denn je.“, erklärt Timo Kleiner, Sprecher des Bündnisses, die Gründe für das Engagement der Kölner Schülerinnen und Schüler. Der Zusammenschluss erfährt viel Zuspruch, auch von Lehrern und Eltern. Das Ziel der Gruppe ist ein großer und bunter Schüler-Block auf der antirassistischen Demonstration am Vorabend. „Auch am 25.10. in Köln erklären wir uns solidarisch mit allen Menschen, die sich mit Mitteln des zivilen Ungehorsams dem Naziaufmarsch entgegenstellen,“ betont Timo Kleiner. Das Bündnis hofft, dass der Naziaufmarsch verhindert wird und koordiniert sich daher auch mit dem Bündnis Köln gegen Rechts, das offen zu Blockaden aufruft.


Weitere Informationen:
www.hautab.wordpress.com
www.koeln-bsv.de
www.gegenrechts.koeln