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Schule

Abitur – und was kommt dann?

STUDIENKOMPASS bietet Unterstützung für Studierende der ersten Generation – jetzt in Köln bewerben!

 
 

Was kommt nach dem Abitur? Welche Studienmöglichkeiten gibt es und vor allem, wie finde ich das richtige für mich? Den meisten Jugendlichen fällt es schwer auf diese Fragen zu antworten. Der STUDIENKOMPASS bietet individuelle Unterstützung auf dem Weg zum passenden Studienfach. Das gemeinnützige Förderprogramm wurde von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ins Leben gerufen. Gefördert werden Schüler, die als Erste in ihren Familien ein Studium aufnehmen möchten. Ab sofort können sich alle Kölner Jugendlichen, die 2016 ihr Abitur machen werden, bis zum 9. März unter www.studienkompass.de bewerben.

Besonders hoch sind die Hürden vor dem Studium für Schüler aus Familien ohne akademischen Hintergrund. Nach wie vor studieren Schüler aus Nichtakademikerfamilien bedeutend seltener als Schüler, deren Eltern bereits ein Studium absolviert haben. Aus diesem Grund bietet der STUDIENKOMPASS Unterstützung bei der Bewältigung des schwierigen Übergangs von der Schule an die Hochschule und trägt so auch zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland bei.

Der STUDIENKOMPASS hat uns die Möglichkeit gegeben, sich mit der eigenen Zukunft intensiv auseinanderzusetzen. Wir wurden sehr unterstützt, konnten uns und unsere Ideen aber gleichzeitig einbringen und die Förderung aktiv mitgestalten. Die unbezahlbaren Erfahrungen, die ich gemacht habe, möchte ich jetzt gerne weitertragen“, erzählt Tatjana Stro, die von 2007 bis 2010 im STUDIENKOMPASS gefördert wurde, mittlerweile an der Universität Köln studiert und sich ehrenamtlich in der dortigen STUDIENKOMPASS-Gruppe engagiert, um nachfolgende Teilnehmer zu unterstützen.

Die Förderung des STUDIENKOMPASS beginnt zwei Jahre vor dem Abitur und endet nach dem zweiten Semester an der Hochschule. Die Teilnehmer gestalten die dreijährige Förderung aktiv nach ihren individuellen Wünschen mit. Durch die verschiedenen Angebote entwickeln die Schüler eine eigene Vorstellung davon, worin ihre Stärken bestehen und entwerfen selbst ihre persönliche Studien- und Berufswegplanung. Die Erfolge des Programms sind durch eine unabhängige Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bestätigt. Über 90% der Teilnehmer haben erfolgreich ein Studium aufgenommen und konnten sich gut an der Hochschule einleben.

Die Bewerbung für das Förderprogramm läuft bis zum 9. März 2014 über die Website www.studienkompass.de.

Über den STUDIENKOMPASS
Als gemeinsame Initiative der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützt der STUDIENKOMPASS mit vielen weiteren Partnern Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums. Der Grund: Besonders Jugendliche, deren Eltern nicht studiert haben, finden auffallend selten den Weg an die Hochschule. Ziel des Förderprogramms ist es deshalb, Hemmschwellen für die Aufnahme eines Studiums abzubauen und bei der Studienwahl zu beraten. Im Jahr 2014 nehmen rund 1.500 Schüler und Studierende an 30 Standorten am Programm teil, das eine der größten Bildungsinitiativen bundesweit ist. Mehr als 1.000 Jugendliche haben das Programm bereits erfolgreich durchlaufen.

STUDIENKOMPASS-Partner sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Karl-Schlecht-Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die aqtivator gemeinnützige GmbH, die Stiftung Rapsblüte, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die NORDMETALL-Stiftung, die RATIONAL AG, die Roche Diagnostics GmbH, die Bürgerstiftung Braunschweig, die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon und Hildegard Diener- Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Karin Schöpf Stiftung, die Unternehmensverbände im Lande Bremen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.