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Schule

„Man muss den Mund aufmachen“

Verleihung des Deutschen Schülerzeitungspreises 2014. Franziska Reiner unterwegs beim Medienfest.NRW. Heute hat die Junge Presse NRW auf dem Kölner Medienfest den Deutschen Schülerzeitungspreis verliehen. K50 stellt euch die Gewinner vor. Da die Zeitschrift „Standpunkt“ genauso viele Punkte erreicht hat wie die Zeitschrift „Tempus“, teilen sie sich den ersten Platz.

 
 

Nicht immer brav

Die Schülerzeitung Tempus des Carl Benz Gymnasiums hat bereits mehrere Auszeichnungen bekommen. Die 23. Tempus-Ausgabe hatte das Thema „starke Frauen“. Für diese Ausgabe haben sich Lehrer und Lehrerinnen vor Autos fotografieren lassen. Die professionelle Jury fand, dass dies eine gelungene Umsetzung ist und hat Tempus viele Punkte dafür gegeben. Für diese Leistung wurde die Zeitschrift mit 1.000 Euro, einem Workshop und einer Kamera belohnt. Tipp von Tempus für eine gelungene Schülerzeitung: „Man muss den Mund aufmachen, nicht immer brav sein und auch mal kritisieren.“

Von der Schülerzeitung zum eigenen Jugendmagazin

Die Mitglieder der Jugendzeitung Standpunkt konnten ihr Talent fürs Schreiben in der Schülerzeitung der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach beweisen. Einige Mitglieder haben ihr Abitur erhalten und die Schule nun verlassen. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie ihre Zeitschrift aufgegeben haben. Sie haben die Zeitkschrift übernommen und aus einer Schülerzeitung eine Jugendmagazin gemacht. Sie haben bereits viele Preise gewonnen und in ihren Ausgaben geht es zum Beispiel um Gesellschaft, Musik, Politik und vieles mehr. Jochen Wegner der Chefredakteur von Zeit-Online und außerdem Jurymitglied sagte: „Die Themenwahl geht weit über den Schulalltag hinaus.“ Tipp von Standpunkt für eine gelungene Schülerzeitung: „Macht das, was euch Spaß macht!“








 
 
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