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Schule

Dann wurde es still. Ganz still.

200 Schülerinnen und Schüler aus Köln und der Region konnten den Startschuss zum Wettbewerb „Deutscher Gründerpreis für Schüler“ kaum abwarten. Sie waren der Einladung der Kreissparkasse Köln, die den Wettbewerb in der Region verantwortet und mit Sabrina Cremer die Spielleiterin stellt, ins Sport- und Olympiamuseum gefolgt.

 
 

Der 15jährige Louis Wagner vom Bodelschwingh-Gymnasium Windeck freut sich mit seinen zwei Teamkollegen sehr auf die neun Aufgaben, die bis Mai auf die insgesamt 39 Teams warten. Es gilt, bei dem bundesweit durchgeführten Existenzgründer-Planspiel, ein Geschäftskonzept für eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln. Pro Aufgabe werden Punkte verteilt. Die besten Teams haben die Chance auf die Teilnahme am großen Finale in Hamburg. Louis erhofft sich, durch die Teilnahme an dem Wettbewerb wirtschaftliche Erfahrungen sammeln zu können. „Ich habe keine Angst, jedoch einen gesunden Respekt vor den kommenden Aufgaben.“

Betreut werden die Teams von Unternehmerinnen und Unternehmern sowie in der Schule von einem Lehrer. Torsten Fritz hat in diesem Jahr gleich zehn Teams an den Start gebracht. „Bei uns im Bodelschwingh-Gymnasium Windeck ist der Wettbewerb an den SoWi-Unterricht angebunden. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die Teilnahme ist für die Schüler vor allem reizvoll, weil sie sich mit den neuen Fähigkeiten, Kenntnissen und durch das Teilnahmezertifikat in zukünftigen Bewerbungsgesprächen von den Mitbewerbern abheben.“

Die Abgabefristen
Während der gesamten Präsentation war ein ständig aufgeregtes Gemurmel zu hören oder es wurden WhatsApp-Gruppen angelegt, um die Teamkommunikation sicherzustellen. Und dann wurde es still. Gaaaaaanz still. Als die Spielleiterin Sabrina Cremer auf die Abgabefristen zu sprechen kam, bekam sie endlich die volle verdiente Aufmerksamkeit. „Ihr habt einen straffen Zeitplan vor euch“, so Cremer. „Wer die Deadline für die Abgabe einer Aufgabe nicht einhält, hat Pech. Dann sind die Punkte weg. Und dann gibt´s auch kein Diskutieren.“

Knallharte Ansagen für einen tiefgehenden Wettbewerb. Denn der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist ein Planspiel, dass sich so nah wie möglich an die Realität heranwagt. Es werden Ideen entwickelt, Marktforschung betrieben, Aus- und Einnahmen kalkuliert. Daraus entsteht ein umfangreicher Businessplan, der von Gründerexperten beurteilt wird. Genau wie bei "echten" Existenzgründern, die sich in einer separaten Kategorie bewerben.

Infos zum Deutschen Gründerpreis für Schüler gibt es auf der Projekthomepage.

Weitere Programme und Planspiele, die die Förderung ökonomischer Bildung in den Mittelpunkt stellen und die zum Beispiel die Gründung von Schülerfirmen unterstützen, finden sich auf der Internetseite der Initiative „Unternehmergeist in die Schulen“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen wurde.

 
 
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